Keyword-Recherche
So finden Unternehmen die richtigen Google-Suchbegriffe
Viele Unternehmen schreiben Texte für ihre Website mit den Begriffen, die sie selbst benutzen – nicht mit denen, die ihre Kunden bei Google eingeben.
Genau das ist der Kern von Keyword-Recherche: herausfinden, welche Wörter echte Suchende tatsächlich verwenden, um ein Angebot wie deines zu finden. Wer diesen Schritt überspringt, schreibt am eigenen Publikum vorbei – egal wie gut der Text sonst ist.
Inhalt
Was Keyword-Recherche eigentlich bedeutet
Kurz gesagt: systematisch herausfinden, mit welchen Suchbegriffen potenzielle Kunden bei Google nach deinem Angebot suchen – inklusive Suchvolumen, Wettbewerb und der Absicht dahinter. Das Ergebnis ist eine Liste von Begriffen, auf die eine Website gezielt ausgerichtet werden kann, statt aufs Geratewohl Texte zu schreiben.
Der häufigste Fehler: Fachsprache statt Kundensprache
Unternehmen benutzen oft ihre eigene Branchensprache. Ein Physiotherapeut schreibt „manuelle Lymphdrainage“, während potenzielle Patienten bei Google einfach „Massage gegen Wassereinlagerungen Bein“ eingeben. Beide meinen dasselbe – aber nur wer die tatsächliche Suchsprache der Kunden trifft, wird auch gefunden.
Kurze und lange Suchbegriffe verstehen
Keywords unterscheiden sich vor allem in zwei Punkten:
- Short-Tail-Keywords wie „Zahnarzt“ sind kurz, haben viel Suchvolumen, aber auch enorme Konkurrenz.
- Long-Tail-Keywords wie „Zahnarzt Angstpatienten München Termin heute“ sind spezifischer, haben weniger Suchvolumen, dafür deutlich klarere Kaufabsicht und weniger Konkurrenz.
Für die meisten kleinen und mittelständischen Unternehmen ist ein Mix aus wenigen wichtigen Short-Tail-Begriffen und vielen passenden Long-Tail-Begriffen der wirkungsvollste Weg.
Ein Mix aus wenigen Short-Tail- und vielen Long-Tail-Begriffen bringt die meiste Wirkung.
Wie man die richtigen Keywords findet
Ganz ohne teure Tools kommt man mit ein paar einfachen Methoden schon weit:
- Google selbst nutzen: die automatische Vervollständigung beim Tippen sowie die Bereiche „Ähnliche Fragen“ und „Ähnliche Suchanfragen“ am Ende der Ergebnisseite zeigen echte Nutzerformulierungen.
- Die eigene Google Search Console prüfen, sofern die Website schon Traffic hat – hier steht, für welche Begriffe die Seite bereits gefunden wird.
- Kunden direkt fragen, mit welchen Worten sie nach dem Angebot gesucht haben, bevor sie das Unternehmen gefunden haben.
- Kostenlose oder günstige Tools wie den Google Keyword Planner oder Ubersuggest für Suchvolumen und verwandte Begriffe nutzen.
Wer die Suchsprache seiner Kunden trifft, wird gefunden. Wer nur seine eigene Fachsprache nutzt, schreibt an ihnen vorbei.
Webagenten, aus der Projektpraxis
Die Suchabsicht nicht vergessen
Nicht jeder, der ein Wort eingibt, will sofort kaufen. Jemand, der „wie funktioniert eine Wärmepumpe“ sucht, informiert sich noch. Jemand, der „Wärmepumpe Angebot einholen [Stadt]“ eingibt, ist kaufbereit. Beide Suchanfragen verdienen unterschiedliche Inhalte – ein Ratgeber-Artikel für die erste, eine klare Angebotsseite für die zweite.
Lokale Begriffe nicht vergessen
Für die meisten KMU mit einem regionalen Einzugsgebiet ist der Ortsname Teil des wichtigsten Keywords, nicht nur eine Randnotiz. „Fliesenleger“ bringt bundesweite Konkurrenz, „Fliesenleger Augsburg“ oder sogar „Fliesenleger Augsburg Innenstadt“ trifft dagegen genau die Suchenden, die tatsächlich beauftragen können.
Der Ortsname gehört zum Keyword – nicht als Zusatz, sondern als Kernbestandteil.
Fazit
Keyword-Recherche ist kein einmaliges Projekt, sondern die Grundlage, auf der jede spätere SEO-Maßnahme aufbaut – von der Struktur der Website bis zu einzelnen Texten. Wer weiß, mit welchen Begriffen potenzielle Kunden tatsächlich suchen, schreibt nicht mehr an ihnen vorbei, sondern genau für sie.
Bei webagenten.eu ist die Keyword-Recherche fester Bestandteil jedes SEO-Pakets – von SEO Starter bis SEO Premium.
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